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Pest, Typhus, Blattern und die rote Ruhr - immer wieder wüteten tödliche Seuchen im Hohenlohe der Frühen Neuzeit. Ohne die Segnungen der modernen Medizin konnten sich die Menschen nur bedingt vor einer Ansteckung schützen. Berichte über Epidemien, herrschaftliche Verordnungen zu deren Eindämmung und religiöse Ausdeutungen des Geschehens bilden die Grundlage eines neuen Lesekurses der Reihe Federlesen. Er ist wie immer für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet.
Pest, Typhus, Blattern und die rote Ruhr - immer wieder wüteten tödliche Seuchen im Hohenlohe der Frühen Neuzeit. Ohne die Segnungen der modernen Medizin konnten sich die Menschen nur bedingt vor einer Ansteckung schützen. Berichte über Epidemien, herrschaftliche Verordnungen zu deren Eindämmung und religiöse Ausdeutungen des Geschehens bilden die Grundlage eines neuen Lesekurses der Reihe Federlesen. Er ist wie immer für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet.

Keine Online-Anmeldung möglich Ortsgeschichte im Gespräch Eröffnungsveranstaltung

(Bad Mergentheim, ab Fr., 16.10., 18.00 Uhr )

Geschichte vor der Haustüre
Hohenlohe historisch
Das Interesse für den eigenen Wohn- oder den Heimatort, für die Region, in der man lebt, ist groß. Orts- und Regionalforschung ist derzeit "in". Dieses Interesse aber ist für die Gesellschaft wichtig, fördert die Auseinandersetzung mit der gemeinsamen Vergangenheit doch die regionale Identifikation und damit v. a. das gesellschaftliche Engagement im Hier und Jetzt. Daran knüpft das Kursangebot "Geschichte vor der Haustüre" an: Es will die praktischen Voraussetzungen dafür schaffen, dass sich interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger tatsächlich selbständig-forschend mit der Geschichte ihrer Region, der Region Heilbronn-Franken, und d. h. auch mit ihrer eigenen Geschichte auseinandersetzen können. Und es will sie bis hin zu einer ersten schriftlichen Ausarbeitung führen, die in publizierter Form erst eine Breitenwirkung der Forschungsergebnisse mit sich bringen kann, die wiederum anderen Interessierten das lesende Kennenlernen der Orts- und Regionalgeschichte ermöglicht. Dazu erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in die geschichtswissenschaftliche Forschung. Sie lernen die Funktionen und die Nutzung von Archiven ebenso kennen wie das Lesen alter (Hand-)Schriften und bekommen Informationen an die Hand, wie Quellen richtig interpretiert werden und wie man in einer Publikation richtig zitiert. In Kooperation mit dem Verein Hohenlohe historisch, dem Freundeskreis des Hohenlohe-Zentralarchivs sowie weiteren Volkshochschulen, Initiativen und Vereinen aus der Region.
Bitte beachten Sie:
- Die einzelnen Kursmodule der Reihe können als Einzelkurse gebucht und belegt werden. Alternativ ist auch die Buchung der gesamten Kursreihe möglich.
- Die Einführungsveranstaltung am 16.10.2020 findet als digitale Veranstaltung statt (online oder telefonisch).
- Alle weiteren Veranstaltungen können bei entsprechender Pandemielage auch digital stattfinden. Dies wird kurzfristig entschieden.
- Anmeldungen sind nur beim Hohenlohe-Zentralarchiv in Neuenstein (telefonisch unter 07942 94780-0 oder per E-Mail unter hzaneuenstein@la-bw.de) möglich.
Die große Weltgeschichte, die Entwicklung von Kultur, Gesellschaft und politischer Praxis spiegeln sich im Kleinen und Alltäglichen wieder. Spuren des Vergangenen finden sich gleich vor der Haustür und laden zum Nachspüren und Forschen ein. Zum Auftakt des Kursprojektes "Geschichte vor der Haustür", das der neu gegründete Verein "Hohenlohe historisch. Freundeskreis des Hohenlohe-Zentralarchivs" in Kooperation mit zahlreichen Organisationen, Vereinen und Initiativen durchführt, soll ein Podiumsgespräch in die Thematik einführen und Lust auf die Beschäftigung mit der lokalen Geschichte machen. Als Gesprächspartner stehen Profis und Laien der historischen Ortsforschung bereit, die sich der Diskussion und den Fragen des Publikums stellen. Anschließend wird das Kursprojekt insgesamt vorgestellt.

Keine Online-Anmeldung möglich FederLesen: Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben...

(Bad Mergentheim, ab Mi., 4.11., 9.00 Uhr )

Die räumliche Enge eines Dorfes konnte schnell dazu führen, dass das friedliche Miteinander der Menschen grundlegend gestört wurde. Beleidigungen, Wirtshausprügeleien, betrunkene Ehemänner, zänkische Weiber und üble Nachrede, all das bietet Stoff für Verhandlungen vor derm Ruggericht. Trotz Dorf- und weiterer Spezialordnungen gab es immer wieder Streitfälle, die innerhalb des Dorfes durch das Ruggericht entschieden wurden. Welche Auswirkungen dies auf das Miteinander hatte, erfahren die Teilnehmer in der Fortsetzung der Reihe Federlesen. Dieser Kurs ist für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.

Keine Online-Anmeldung möglich FederLesen: Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben...

(Bad Mergentheim, ab Do., 5.11., 19.00 Uhr )

Die räumliche Enge eines Dorfes konnte schnell dazu führen, dass das friedliche Miteinander der Menschen grundlegend gestört wurde. Beleidigungen, Wirtshausprügeleien, betrunkene Ehemänner, zänkische Weiber und üble Nachrede, all das bietet Stoff für Verhandlungen vor derm Ruggericht. Trotz Dorf- und weiterer Spezialordnungen gab es immer wieder Streitfälle, die innerhalb des Dorfes durch das Ruggericht entschieden wurden. Welche Auswirkungen dies auf das Miteinander hatte, erfahren die Teilnehmer in der Fortsetzung der Reihe Federlesen. Dieser Kurs ist für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.

Keine Online-Anmeldung möglich Dorf und Dorfordnung

(Bad Mergentheim, ab Fr., 6.11., 16.00 Uhr )

Dörfer prägen das Leben der Menschen in Hohenlohe bis heute. Was machte den Lebensraum Dorf in der Frühen Neuzeit aus? Wie lebten die Menschen vor 1800 auf dem Dorf? Wie war ihr Leben organisiert? Diesen und weiteren Fragen soll anhand von Dorfordnungen und anderen Quellen nachgegangen werden. Nach einem Impulsreferat steht die gemeinsame Quellenlektüre im Mittelpunkt der Veranstaltung.
In Gerichtsprotokollen spiegelt sich die ganze Bandbreite des menschlichen Zusammenlebens. Das Ruggericht als Teil der niederen Gerichtsbarkeit bestand in Hohenlohe spätestens seit Mitte des 16. Jahrhunderts. Ursprünglich zur Überwachung der Untertanen eingerichtet, diente es mehr und mehr der Konfliktlösung vor Ort. Angezeigt wurden zum Beispiel Beleidigungen, die zum Nachbarn überhängenden Zwetschgen oder Pflichtversäumnisse von Gemeindebediensteten. So lassen sich anhand der Ruggerichtsprotokolle faszinierende Einblicke in die lokalen Verhältnisse, in typische Konfliktkonstellationen und Konfliktlösungsstrategien im alten Hohenlohe gewinnen. Im Seminar sollen hohenlohische und württembergische Quellen zu Wort kommen.

Keine Online-Anmeldung möglich Forschen im Archiv

(Bad Mergentheim, ab Fr., 15.1., 16.00 Uhr )

Wer sich mit der Geschichte seiner Familie, seines Wohnortes oder seiner Heimatregion auseinandersetzt, wird über kurz oder lang auf die Institution der Archive stoßen. An diesem Punkt kann eine faszinierende Entdeckungsreise in die Vergangenheit beginnen. Doch wie gehe ich diese Reise am besten an? Was erwartet mich im Archiv? Und vor allem: Wie finde ich die Informationen, die ich suche? Das Kompaktseminar vermittelt den Teilnehmern grundlegende Kenntnisse im Aufbau von Archiven, zum Umgang mit Findmitteln und zu den Arbeitsbedingungen im Archiv. Mit dieser Einführung und Praxistipps zur Recherche können Archivneulinge ihre Reise in die Vergangenheit beginnen.
Hohenloher Land, Hohenloher Ebene, Hohenlohekreis - diese Bezeichnungen sind jedem geläufig, der dieses schöne Fleckchen Erde im Nordosten Baden-Württembergs kennt. Wer hier wohnt, ist ein Hohenloher, er spricht Hohenlohisch. Wer nur auf der Durchreise ist, kennt wenigstens das braune Schild mit der Aufschrift "Hohenloher Land" an der Autobahn. Doch wo kommt der Name "Hohenlohe" eigentlich her? Er geht zurück auf die früheren Landesherren, das Haus Hohenlohe, welches noch immer in mehreren Linien blüht. In seinem Vortrag wird der Kreisarchivar des Hohenlohekreises, Dr. Thomas Kreutzer, den Weg nachzeichnen, auf dem sich der Familienname auf das von dieser Dynastie beherrschte Land übertrug. Der Bogen reicht dabei von den frühmittelalterlichen Grundlagen und den Anfängen der Herren von "Hohenloch" im 11. Jahrhundert bis zur Mediatisierung der hohenlohischen Fürstentümer 1806. Die Familiengeschichte ist reich an schicksalhaften Wendungen, die näher in den Blick genommen werden: Aufstieg unter den Staufern, Fall und Konsolidierung im Spätmittelalter, Reformation im 16. Jahrhundert, Krise und Religionsstreit im 17./18. Jahrhundert - um nur einige Aspekte zu nennen. Am Ende des Alten Reiches mussten die Hohenlohe ihre Entmachtung durch Napoleon hinnehmen. Bitte beachten Sie: Die Gebühr ist an der Abendkasse in bar zu entrichten.
freie Plätze
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Anmeldung möglich
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fast ausgebucht
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Kurs abgeschlossen
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Kurs ausgefallen
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