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Geschichte vor der Haustüre
Hohenlohe historisch
Das Interesse für den eigenen Wohn- oder den Heimatort, für die Region, in der man lebt, ist groß. Orts- und Regionalforschung ist derzeit "in". Dieses Interesse aber ist für die Gesellschaft wichtig, fördert die Auseinandersetzung mit der gemeinsamen Vergangenheit doch die regionale Identifikation und damit v. a. das gesellschaftliche Engagement im Hier und Jetzt. Daran knüpft das Kursangebot "Geschichte vor der Haustüre" an: Es will die praktischen Voraussetzungen dafür schaffen, dass sich interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger tatsächlich selbständig-forschend mit der Geschichte ihrer Region, der Region Heilbronn-Franken, und d. h. auch mit ihrer eigenen Geschichte auseinandersetzen können. Und es will sie bis hin zu einer ersten schriftlichen Ausarbeitung führen, die in publizierter Form erst eine Breitenwirkung der Forschungsergebnisse mit sich bringen kann, die wiederum anderen Interessierten das lesende Kennenlernen der Orts- und Regionalgeschichte ermöglicht. Dazu erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in die geschichtswissenschaftliche Forschung. Sie lernen die Funktionen und die Nutzung von Archiven ebenso kennen wie das Lesen alter (Hand-)Schriften und bekommen Informationen an die Hand, wie Quellen richtig interpretiert werden und wie man in einer Publikation richtig zitiert. In Kooperation mit dem Verein Hohenlohe historisch, dem Freundeskreis des Hohenlohe-Zentralarchivs sowie weiteren Volkshochschulen, Initiativen und Vereinen aus der Region.
Bitte beachten Sie: Die einzelnen Kursmodule der Reihe können als Einzelkurse gebucht und belegt werden. Alternativ ist auch die Buchung der gesamten Kursreihe möglich. Anmeldungen sind nur beim Hohenlohe-Zentralarchiv in Neuenstein (telefonisch unter 07942 94780-0 oder per E-Mail unter hzaneuenstein@la-bw.de) möglich.

Von der Idee zum Text. Wissenschaftliches Schreiben, Bibliographieren und Zitieren
Wer sich der Erarbeitung eines historischen Themas widmet, steht gleichzeitig vor der Frage, wie die Ergebnisse der Archivarbeit am besten schriftlich festgehalten werden können. Das hier angebotene Seminar will in das wissenschaftliche Schreiben einführen. Behandelt werden sollen die Literatur- und Quellensuche, das richtige Lesen und Notizen-Machen, die Formulierung einer präzisen Fragestellung und das Verhindern des Sich-Verzettelns, der Aufbau und die Argumentationsführung der eigenen Erarbeitung, das korrekte Zitieren von Literatur- und Quellenbelegen, der kritische Umgang mit den aktuellen Thesen der einschlägigen Literatur oder die verschiedenen Möglichkeiten einer Veröffentlichung der eigenen Forschungsergebnisse.
Friedrich Wilhelm I. von Preußen, der "Soldatenkönig" (1688-1740), traumatisierte seinen Sohn, verprügelte seine Töchter, demütigte seine Beamten, verabscheute die Gelehrten, verachtete den Adel, verspottete die Frauen, war legendär geizig und detailversessen, rauchte, trank, fluchte und tobte, hielt aber peinlich auf Sauberkeit, Drill und strengste Frömmigkeit. Mit seinem bizarren Verhalten desavouierte er sämtliche Normen und Werte seiner Zeit. Im preußisch-deutschen Nationalmythos des 19. und 20. Jahrhunderts gilt er dagegen, für manche noch heute, als "Erzieher des deutschen Volkes zum Preußentum". Im Vortrag möchte ich zwei Fragen nachgehen: erstens, wie die Betroffenen damals mit dem Tyrannen umgingen, und zweitens, wie der extreme Deutungswandel zu erklären ist.

Prof. Stollberg-Rilinger ist Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sie ist vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

In Kooperation mit vhs·wissen live - das digitale Wissenschaftsprogramm.

Und so funktioniert‘s:
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- Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Anleitung wie Sie Zugang zu den Online-Vorträgen bekommen.
- Ein bis zwei Tage vor Veranstaltungstermin erhalten Sie den Link, mit dem Sie das Angebot live verfolgen können.
Alles was Sie dafür benötigen, ist ein Rechner mit Internetanschluss.
Beleidigungen von und Attacken auf jüdische Mitbürger, rechtsextreme Netzwerke bei der Polizei, und eine Partei im Bundestag, die in großen Teilen nicht mehr demokratisch, sondern längst selbst rechtsextrem ist. Die Gefahr von Rechtsaußen für Freiheit, Vielfalt und Rechtsstaat ist von großen Teilen der Gesellschaft bis hin zu führenden Politikern lange nicht ernst genug genommen, sondern verharmlost worden. Alexandra Förderl-Schmid und Annette Ramelsberger sprechen darüber, was Deutschland, seine Justiz und vor allem seine Sicherheitsbehörden tun müssen, um rechte Extremisten konsequent zu verfolgen, auch in den eigenen Reihen.

Alexandra Föderl-Schmid ist seit Juli 2020 stellvertretende Chefredakteurin der Süddeutschen Zeitung.
Annette Ramelsberger ist Ressortleiterin und Gerichtsreporterin der SZ. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. über ihre Beiträge zum NSU-Prozess.

In Kooperation mit vhs·wissen live - das digitale Wissenschaftsprogramm und der Süddeutschen Zeitung.

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Auf dem Tempelberg stand einst der jüdische Tempel, der von Babyloniern und nach seiner Wiedererrichtung von den Römern zerstört wurde. Später errichteten dort die Muslime zwei Moscheen, der Ort wurde zum drittwichtigsten Heiligtum des Islam. Unter der islamischen Herrschaft war es den Juden – anders als in byzantinischer Zeit – erlaubt, an der Klagemauer zu beten. Um die damit verbundenen Auflagen entzündete sich in spätosmanischer Zeit ein Streit, der unter der britischen Mandatsherrschaft eskalierte. Schon damals kam es zu Gewalt von arabischer Seite, wo Mufti al-Husseini das Gerücht verbreitete, die Juden beabsichtigten, die Moscheen zu zerstören, um ihren Tempel wieder zu errichten. Für religiöse Juden war das Betreten des Tempelbergplateaus lange tabu. Nun aber pilgern sie in immer größerer Zahl auf den Berg und fordern, auf dem Moscheen Areal beten und sogar eine Synagoge bauen zu dürfen. Die Palästinenser fühlen sich zunehmend provoziert, zumal die jüdischen Eiferer durch ranghohe rechtsgerichtete israelische Politiker unterstützt werden. Auf den palästinensischen Widerstand reagiert Israel mit immer rigiderer Kontrolle.

Dr. Joseph Croitoru ist ein deutscher Historiker, freier Journalist und Autor. Journalistisch lange tätig für FAZ und NZZ, nun u.a. für SZ und taz.

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Geschichte vor der Haustüre
Hohenlohe historisch
Das Interesse für den eigenen Wohn- oder den Heimatort, für die Region, in der man lebt, ist groß. Orts- und Regionalforschung ist derzeit "in". Dieses Interesse aber ist für die Gesellschaft wichtig, fördert die Auseinandersetzung mit der gemeinsamen Vergangenheit doch die regionale Identifikation und damit v. a. das gesellschaftliche Engagement im Hier und Jetzt. Daran knüpft das Kursangebot "Geschichte vor der Haustüre" an: Es will die praktischen Voraussetzungen dafür schaffen, dass sich interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger tatsächlich selbständig-forschend mit der Geschichte ihrer Region, der Region Heilbronn-Franken, und d. h. auch mit ihrer eigenen Geschichte auseinandersetzen können. Und es will sie bis hin zu einer ersten schriftlichen Ausarbeitung führen, die in publizierter Form erst eine Breitenwirkung der Forschungsergebnisse mit sich bringen kann, die wiederum anderen Interessierten das lesende Kennenlernen der Orts- und Regionalgeschichte ermöglicht. Dazu erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in die geschichtswissenschaftliche Forschung. Sie lernen die Funktionen und die Nutzung von Archiven ebenso kennen wie das Lesen alter (Hand-)Schriften und bekommen Informationen an die Hand, wie Quellen richtig interpretiert werden und wie man in einer Publikation richtig zitiert. In Kooperation mit dem Verein Hohenlohe historisch, dem Freundeskreis des Hohenlohe-Zentralarchivs sowie weiteren Volkshochschulen, Initiativen und Vereinen aus der Region.
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Fotografieren für die Ortsgeschichte leichtgemacht: Praktische Übungen mit der Kamera
Bei der Ortsgeschichtsforschung spielen Bilder eine große Rolle. Dabei kommen neben Material aus den Archiven auch aktuelle Fotografien zum Einsatz, die Gebäude, Objekte oder Kleindenkmale im Ist-Zustand dokumentieren. Der freischaffende Fotograf Thomas Gburek leitet die Teilnehmer während eines dreistündigen Streifzugs durch Kirchberg an der Jagst in praktischen Übungen an, wie ein technisch gutes und ästhetisch ansprechendes Bild entstehen kann, das jede Ortschronik noch informativer, ansprechender und bunter macht.
Schon vor 50 Jahren kämpfte Afrika um seine Kunst, die während der Kolonialzeit massenweise in europäische Museen gelangt war. Und es fand durchaus Unterstützung im Westen. Am Ende jedoch war der Kampf nicht nur vergebens, er wurde auch erfolgreich vergessen gemacht. Die Argumente aber, mit denen bereits damals versucht wurde, die Forderungen aus Afrika zu entkräften und Lösungen zu verhindern, ähneln auf frappierende Weise denen von heute.

Prof. Bénédicte Savoy ist Professorin für Kunstgeschichte an der TU Berlin und am Collège de France in Paris. 2016 erhielt sie den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Sie hat vielfältig zu Kunstraub und Beutekunst geforscht und ist eine der prominentesten Stimmen in der Debatte um die Rückgabe geraubter Kulturgüter in westlichen Sammlungen. Zusammen mit Felwine Sarr hat sie den vielbeachteten Bericht für Emmanuel Macron zur Restitution afrikanischen Kulturguts an die Herkunftsländer verfasst.

Online-Veranstaltung in französischer Sprache. In Kooperation mit vhs·wissen live - das digitale Wissenschaftsprogramm und dem Goethe-Institut Paris.

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Navid Kermani, ist freier Schriftsteller und habilitierter Orientalist. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie der Hamburger Akademie der Wissenschaften. Für sein akademisches und literarisches Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Friedenspreis des Deutsche Buchhandels und zuletzt mit der Buber-Rosenzweig-Medaille.
Michael Brenner ist Professor für jüdische Geschichte und Kultur an der LMU München. Er ist ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

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Anmeldung möglich Ortsrundgang durchs historische Igersheim

(Igersheim, ab Sa., 12.6., 15.00 Uhr )

Mit Georg Jetzinger geht es auf geschichtsträchtigen Wegen durch Igersheim. Igersheim war während der Deutschordenszeit nicht ganz unbedeutend. Auf dem Programm stehen: die Ortsbefestigung, das ehemalige Kloster, die Schulen und der Ortsadel. Den genauen Treffpunkt erfahren Sie nach der Anmeldung.

Anmeldung möglich Was bleibt von Karl Marx? Online-Veranstaltung

(Bad Mergentheim, ab Fr., 18.6., 19.30 Uhr )

Dietmar Dath (FAZ) und Prof. Kurt Bayertz (Münster) diskutieren seine Philosophie und Gesellschaftstheorie

Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs wurde auch das Werk von Karl Marx aus der engen Schablone des "Marxismus-Leninismus" gelöst und steht seitdem wieder offener zur Diskussion. Allerdings gelangt diese meist nur zu ökonomischen Krisenzeiten oder zu Jubiläen in die breitere Öffentlichkeit. In dem Gespräch zwischen den Kurt Bayertz und Dietmar Dath soll unabhängig von derart äußerlichen Anlässen die Philosophie und Gesellschaftstheorie von Karl Marx Gegenstand sein. Lässt sich mit seiner kritischen Theorie der kapitalistischen Produktionsweise auch die Wirtschaft im 21. Jahrhundert noch treffend beschreiben?

Dietmar Dath ist Redakteur im Feuilleton der FAZ und Schriftsteller. 2018 erschien von ihm bei Reclam: Karl Marx 100 Seiten. Kurt Bayertz ist emeritierter Professor für Praktische Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Von ihm erschien bei C.H. Beck: Interpretieren, um zu verändern: Karl Marx und seine Philosophie

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An vielen Wegen und Straßen sieht man Pfeiler aus Holz oder Stein, die den gekreuzigten Christus oder eine Heiligenszene abbilden. Diese religiösen Kleindenkmäler nennt man "Bildstöcke", und sie sind zahlreich in Tauberfranken. Auf dieser Wanderung erfahren Sie Wissenswertes zu den Bildstöcken, einer Kirche und den Kapellen am Wegesrand und erweitern somit Ihre heimatkundlichen Kenntnisse. Die Rundwanderung führt vom Josefskäpelle über die Kapelle Derr zum Bildstock Holzbronn. Zurück geht es Reckerstal zum Ausgangspunkt der Wanderung. Der Rundweg ist ca. 7 Kilometer lang und gut zu begehen. Den genauen Treffpunkt erfahren Sie nach der Anmeldung.
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Marktplatz 1
97980 Bad Mergentheim

Tel.: 07931/ 57-4300
Fax: 07931/ 57-4907
E-Mail: vhs@bad-mergentheim.de

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sowie Dienstag:      14 bis 16 Uhr

und Donnerstag:    14 bis 18 Uhr

In den Schulferien:

Montag bis Freitag:  9 bis 12 Uhr

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