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Anmeldung möglich Gerhard Richter - Zeitgenössische Kunst von Richter bis Rauch

(Bad Mergentheim, ab Di., 6.3., 18.45 Uhr )

Zeitgenössische Kunst
- von Richter bis Rauch

Erleben Sie Online-Vorträge auf Universitätsniveau. Qualifizierte Referenten halten die Vorträge live vor einer Webcam aus ihrem jeweiligen Institut. Sie haben die Möglichkeit, diese Vorlesungen gemeinsam mit anderen Teilnehmern auf einer Leinwand in der vhs Bad Mergentheim zu verfolgen und im moderierten Chat den Referenten Fragen zu stellen.

Gerhard Richter

Der 1932 in Dresden geborene Gerhard Richter zählt zu den bedeutendsten und auch teuersten Malern weltweit. Seit 2001 besetzt er den ersten oder zweiten Platz der Künstlerweltrangliste, dem sogenannten Kunstkompass. Nach einem Malereistudium an der Kunstakademie in Dresden übersiedelte er kurz vor dem Mauerbau 1961 in die Bundesrepublik und suchte an der lebhaften Düsseldorfer Kunstakademie einen neuen Weg für seine Malerei. In seinem zweiten Studium schloss er bald Freundschaft mit Sigmar Polke und dessen Freundeskreis und es entstanden erste Werke und Aktionen, die unter dem Begriff "kapitalistischer Realismus" als Gegenposition zum sozialistischen Realismus in seiner früheren Heimat DDR zu verstehen sind.
Ausgehend von dieser wichtigen Düsseldorfer Phase soll anhand der anschließenden Fotobilder, seiner unterschiedlichen abstrakten Kompositionen bis hin zu den Fenstern für den Kölner Dom der künstlerische Werdegang beleuchtet und die Frage nach der Richterschen Ästhetik gestellt werden, die ihm bei aller Gegensätzlichkeit seiner Malstile zu einer führenden Rolle auf dem Kunstmarkt und großen Beliebtheit beim Publikum verholfen hat.

Dr. Alexandra Axtmann, Akademische Mitarbeiterin, Institut für Kunst- und Baugeschichte, Fachgebiet Kunstgeschichte am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Anmeldung möglich Georg Baselitz - Zeitgenössische Kunst von Richter bis Rauch

(Bad Mergentheim, ab Di., 10.4., 18.45 Uhr )

Zeitgenössische Kunst
- von Richter bis Rauch

Erleben Sie Online-Vorträge auf Universitätsniveau. Qualifizierte Referenten halten die Vorträge live vor einer Webcam aus ihrem jeweiligen Institut. Sie haben die Möglichkeit, diese Vorlesungen gemeinsam mit anderen Teilnehmern auf einer Leinwand in der vhs Bad Mergentheim zu verfolgen und im moderierten Chat den Referenten Fragen zu stellen.

Georg Baselitz

Georg Baselitz ist bekannt für seine expressiven, auf "dem Kopf stehenden" Gemälde, seine grobe Pinselführung und kräftige Farbigkeit. Sein Werk, das auch Skulpturen und Grafik beinhaltet, ist eine Auseinandersetzung mit den malerischen Möglichkeiten nach der Moderne wie auch mit der deutschen Geschichte. Seine Malweise und Themen, darunter die Darstellung von desorientierten und entwurzelten "Helden", provozieren und polarisieren bis heute: "Wenn ich anders geboren wäre, wo-anders geboren wäre, hätte ich ganz sicherlich glücklichere Bilder machen können", sagt Baselitz freimütig. Baselitz befasste sich stark mit der Form seiner Gemälde. So malte er etwa die sogenannten »Frakturbilder«, in denen er die Motive in Streifen zerlegte und sie aus Fragmenten neu zusammenfügte. Zudem stellte er seine Bilder ab 1969 gleichsam von den Füßen "auf den Kopf". Diese Methode, mit der Baselitz seine Malerei aus der »fatalen Abhängigkeit zur Wirklichkeit« befreien wollte, machte ihn weltberühmt. Als anhaltende Quelle der Inspiration nennt Baselitz u.a. die Abstrakten Expressionisten Willem de Kooning und Philip Guston, deren Werk er schon 1958 als Student kennengelernt hatte, sowie Edvard Munch und Ernst Ludwig Kirchner.
Das Webinar bietet eine allgemeine Einführung in das Werk von Georg Baselitz.

Christian Malycha, Kunsthistoriker und künstlerischer Leiter des Kunstvereins Reutlingen

freie Plätze Malen für die Seele

(Weikersheim, ab Di., 10.4., 19.30 Uhr )

In einer angenehmen Umgebung, bei Musik, Duft und in entspannter Atmosphäre entstehen spontane, individuelle Bilder. Hierbei werden Körper, Geist und Seele vereint. Sie können Ihr kreatives Werk an der Staffelei zu Papier bringen. Für die Entspannungsübungen am Anfang benötigen Sie bequeme Kleidung, eine Matte und ein Kissen. Die Materialkosten in Höhe von 5 € werden direkt im Kurs abgerechnet.

Anmeldung möglich Anselm Kiefer - Zeitgenössische Kunst von Richter bis Rauch

(Bad Mergentheim, ab Di., 8.5., 18.45 Uhr )

Zeitgenössische Kunst
- von Richter bis Rauch

Erleben Sie Online-Vorträge auf Universitätsniveau. Qualifizierte Referenten halten die Vorträge live vor einer Webcam aus ihrem jeweiligen Institut. Sie haben die Möglichkeit, diese Vorlesungen gemeinsam mit anderen Teilnehmern auf einer Leinwand in der vhs Bad Mergentheim zu verfolgen und im moderierten Chat den Referenten Fragen zu stellen.

Anselm Kiefer

Der Vortrag möchte einen Einblick in das Werk von Anselm Kiefer (geb. 1945) geben, der mit zu den bedeutenden deutschen Malern und Bildhauern der Gegenwart gehört. In Donaueschingen geboren, absolvierte er das Studium der Malerei in Freiburg und Karlsruhe und ging danach zu Joseph Beuys nach Düsseldorf. Nach der Gestaltung des westdeutschen Pavillons auf der Biennale in Venedig 1980 setzte sein Erfolg zunächst in der angelsächsischen Welt und vor allem in Frankreich ein, bevor dieser in Deutschland erst in den 1990er Jahren langsam zunahm.
1993 übersiedelte Kiefer nach Frankreich, wo er bis zu seinem Umzug nach Paris 2008 im südfranzösischen Barjac ein 35 ha großes Gelände einer ehemaligen Seidenfabrik als Lebens- und Atelierraum nutzte.
Neben vielen Kunstpreisen wurde ihm 2008 als erstem bildenden Künstler der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen - eine Würdigung der in großem Maße in Kiefers Werk thematisierten Bezüge zu Literatur, Geschichte, darunter auch die deutsche Geschichte, Religion und Mystik. Gerade diese Themen sind es, die in monumentalen Formaten, ungewohnter Bildsprache und Ästhetik den Betrachter herausfordern und bisweilen auch verstören. Demgegenüber üben Kiefers oft düstere, farblich erdverbundene Großformate durch ihre haptische Materialästhetik aber auch eine große Faszination aus und lassen in vielen Fällen diese ästhetische Wirkung im Vordergrund stehen.

Dr. Alexandra Axtmann, Akademische Mitarbeiterin, Institut für Kunst- und Baugeschichte, Fachgebiet Kunstgeschichte am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Anmeldung möglich Neo Rauch - Zeitgenössische Kunst von Richter bis Rauch

(Bad Mergentheim, ab Di., 19.6., 18.45 Uhr )

Zeitgenössische Kunst
- von Richter bis Rauch

Erleben Sie Online-Vorträge auf Universitätsniveau. Qualifizierte Referenten halten die Vorträge live vor einer Webcam aus ihrem jeweiligen Institut. Sie haben die Möglichkeit, diese Vorlesungen gemeinsam mit anderen Teilnehmern auf einer Leinwand in der vhs Bad Mergentheim zu verfolgen und im moderierten Chat den Referenten Fragen zu stellen.

Neo Rauch

Neo Rauch (geb. 1960) gilt als bedeutendster Vertreter der "Neuen Leipziger Schule", die in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren internationale Erfolge feierte. Collageartig vermischt der Maler zahlreiche Einflüsse zu einer bunten Bildwelt zwischen Abstraktion und surrealer Figuration. Seine Gemälde sind von unheimlicher, rätselhafter Bildsprache und einem verstörenden, mehrdeutigen We-sen geprägt. Sowohl in seinen Industrie- als auch Naturlandschaften sind die räumlichen Beziehungen unregelmäßig, Größenverhältnisse dynamisch und die Figuren gefangen in Stadien immerwährender Bewegung.
Neo Rauch studierte Malerei in den 1980er Jahren bei Arno Rink und Bernhard Heisig an der Hoch-schule für Graphik und Buchkunst in Leipzig. Geprägt von diesen beiden Malern entwickelte Rauch einen unverwechselbaren Stil, der das expressiv-realistische Malspektrum der Leipziger Ausbildungs-zeit mit seinem persönlichen Sinn für unkonventionelle Bildzeichen und Kompositionen verband. Eine bislang unbekannte, faszinierende und zeitgemäße Bildsprache kam dabei zum Vorschein.
Der Künstler lebt in Markkleeberg am Rand von Leipzig und hat sein Atelier in der ehemaligen Leipziger Baumwollspinnerei.
Das Webinar vermittelt anhand ausgewählter Werke einen vertieften Einblick in Neo Rauchs Oeuvre.

Dr. Marcus Andrew Hurttig, Kurator der Graphischen Sammlung, Museum der bildenden Künste Leipzig
freie Plätze
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